Sammlungen

Erdwissenschaft

Die Sammlung im Bereich Erdgeschichte gliedert sich in die Bereiche Paläontologie, Mineralogie und Geologie.

Paläontologie

Wer im Solothurner Untergrund gräbt, stösst auf die Zeugen aus verschiedener Epochen.  Die wichtigsten Funde in unserer Sammlung stammen aus der Jurazeit vor rund 145 Millionen Jahren. Damals lag Solothurn am Rande eines tropischen Meeres. Entsprechend vielfältig sind die Funde von Meeresorganismen wie Seesterne, Ammoniten und Seelilien. Auch die berühmten fossilen Solothurner Schildkröten, welche von internationaler wissenschaftlicher Bedeutung sind, stammen aus dieser Zeit.
In den sogenannten Bohnerzformationen finden sich die Überreste urzeitlicher Säugetiere, wie Vorläufer der heute lebenden Pferde, Affen und Schweineverwandten. Gelebt haben sie vor rund 60 Millionen Jahren. Überreste von Krokodilen, Schildkröten und dem berühmten Kohletier finden sich in Molasseschichten, welche rund 25 Millionen Jahre alt sind. In den Kiesablagerungen aus der letzten Eiszeit finden sich Knochen von Murmeltieren und Mammuts.

Viele Objekte in der Sammlung des Naturmuseums Solothurn stammen von dem berühmten Solothurner Geologen Amanz Gressly (1814-1865). Über seine Exkursionen im Solothurner Jura hat Gressly ausführliche Feldbücher geführt. Diese sind in digitalisierter Form im Naturmuseum einsehbar.
Link: Informationen zu den digitalisiertne Feldbüchern von Amanz Gressly

Geologie

Die steinreiche Schweiz ist mit der Geologie-Sammlung gut dokumentiert. Ein Highlight ist das Archiv der Gesteine von den Tunnelbauten im Jura, welche Einblicke in den Bau des Juragebirges geben.

Mineralogie

Vom Edelstein zum gesteinsbildenen Mineral, vom Salz zum Eisen, so vielfältig ist die reiche Sammlung der Mineralien aus aller Welt.

Kontakt Sammlung Erdgeschichte

Silvan Thüring, 032 622 70 21
silvan.thuering@solothurn.ch