Verfügbare Koffer und Hefte

Archiv Hefte Sonderausstellungen

Hier sind die pädagogischen Unterlagen für Kindergarten und Schule
zu den vergangenen Sonderausstellungen zum Download aufgelistet.

 

Es ist ausdrücklich erlaubt, die Unterlagen für den Unterricht zu kopieren.
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«Strassentauben – verehrt und verpönt» | 13.11.2018 – 22.4.2019
Download Heft «Strassentauben»

Die Taube kennt man einfach. Auch nicht verwunderlich, denn auf jeden zehnten bis zwanzigsten Stadtbewohner kommt eine Taube. Sie prägen und bereichern das Stadtbild – der Markusplatz in Venedig ohne Strassentaube wäre unvollständig. Früher lieferten Tauben Fleisch, produzierten Dünger, überbrachten Briefe oder dienten als Friedenssymbol. Noch heute werden sie ihrer Schönheit und Flugleistung wegen gezüchtet, an Hochzeiten als Treuesymbol freigelassen und gehören ins Stadtbild, wie kaum ein anderes Tier im urbanen Raum. Strassentauben brüten in den felsenähnlichen Strukturen, die die Stadt bietet und ernähren sich hauptsächlich von Speiseresten und Abfällen und was die Taubenfütterer anbieten.

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«Mit Grossraubtiere leben – Herausforderung und Chance» | 17.5.2018 – 7.10.2018
Download Heft «Grossraubtiere»

Für viele Menschen passen Grossraubtiere nicht in das Bild eines modernen Europas. Dabei sind alle Voraussetzungen, dass sie sich bei uns wieder wohl fühlen, gegeben: Die Wald äche in Europa hat stark zugenommen, die Bestände von Beutetieren wie Rothirsch, Reh, Elch, Gämse und Wildschwein haben Rekordgrössen erreicht, und die Gesetzgebung bietet grossen Beutegreifern umfassenden Schutz oder regelt zumindest den Umfang sowie die Art und Weise der Bejagung. Die grossen Beutegreifer haben bewiesen, dass sie in den heutigen, veränderten Kulturlandschaften in unserer Nähe leben können. Es liegt nun in unserer Hand, zu versuchen, diese wildlebenden Tiere wieder in den Landschaften zu dulden, in denen wir leben, arbeiten und uns erholen. Doch sind wir dazu bereit? Der erste Schritt wäre beispielsweise, dass wir nicht mehr von Grossraubtieren sprechen, sondern vielmehr von grossen Beutegreifern, die nicht rauben…

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«Der Apfel» | 9.11.2017 – 22.4.2018
Download Heft «Der Apfel»

Es genügt, einen Apfel in die Hand zu nehmen. Form und Beschaffenheit seiner Ober äche, Farbe und Duft wecken augenblicklich Bilder in uns, und dies erst recht, wenn hinein gebissen wird. Heute ist der Apfel allerdings ein nur mehr wenig beachtetes Alltagsprodukt. Im Supermarkt kämpft eine Handvoll Sorten neben Bananen, Kiwis und anderen exotischen Früchten um die Aufmerksamkeit der Konsumentinnen und Konsumenten. Über Qualität, Bedeutung, Geschichte und Sortenvielfalt des Apfels wird kaum mehr nachgedacht. Dabei gilt der Apfel als König der Früchte: Seine Verwen- dung als Lebensmittel ist vielfältig, ein Apfelbaum ist Lebensraum und prägt unsere Landschaft und vielgestaltig erscheint der Apfel auch in Sprache, Geschichten und Kunst. Vertraut und doch voller Überraschungen ist der Apfel ein spannendes Unterrichtsthema, das zahlreiche Zugänge bietet.

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«Baumeister Biber» | 11.5.2017 – 22.10.2017
Download Heft «Baumeister Biber»

Der Biber geniesst heute bei vielen Menschen grosse Sympathie. Seine Lebensweise fasziniert, seine Leistungen als Holzfäller, Damm- und Burgenbauer lösen Staunen aus. Von jahrhundertelanger Bejagung, die zur Ausrottung führte, über die erfolgreiche Wiederansiedlung bis zum Sympathie- träger für heutige Naturschutzanliegen: Die Geschichte des Bibers spiegelt eindrücklich das sich immer wieder verändernde Naturverständnis des Menschen wider.

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«Wer is(s)t denn da – 80’000 Jahre Essen und Trinken» | 10.11.2016 – 23.4.2017
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Wir essen gutbürgerlich, asiatisch, vegetarisch, makrobiotisch, einfach, günstig, bio, mehrgängig, slow oder fast, bewusst oder beiläufig. Wir kaufen unsere Lebensmittel beim Grossverteiler, auf dem Markt, im Spezialitätenladen oder im Internet. Noch nie in der Geschichte der Menschheit war das Angebot an Lebensmitteln so gross wie heute. Wie ass man im Solothurnischen früher, vor hunderten und tausenden von Jahren? Die solothurnische Ess- und Trinkgeschichte beginnt vor 80’000 Jahren. Das Archäologische Museum hat sich auf die Suche gemacht und unterschiedlichste Spuren gefunden, die Einblick geben in die kulinarische Vergangenheit unserer Vorfahren; von eiszeitlichen Jägern, steinzeitlichen Bäuerinnen, wohlhabenden Keltinnen, römischen Müllerknechten, mittelalterlichen Stadtbewohnerinnen – und einer modernen Familie. So lernen wir unsere Vorfahren kennen und nähern uns über dieses alltägliche Thema unserer Geschichte an.

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«Grüner Klee und Dynamit – Der Stickstoff und das Leben» | 3.5.2016 – 23.10.2016
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Stickstoff ist geruchlos, farblos und er lässt uns in seiner reinen Form sogar ersticken – daher auch sein Name. Und trotzdem: ohne ihn läuft nichts! Er ist Bestandteil unserer DNA und Proteine, kommt im Chlorophyll vor und lässt Ernten wachsen. Und er ist Grundbaustein für Sprengstoff!
Während es früher Salpeterer waren, die in mittelalterlichen Ateliers unter erschwerten Bedingungen kleine Mengen an verwertbarem Stickstoff gewonnen haben, wird heute mithilfe moderner Hochtechnologie Stickstoff in fast unbegrenzten Mengen produziert. Die Haber-Bosch-Synthese verhalf dem Menschen plötzlich, Stickstoffdünger aus reinem Stickstoff und Wasserstoff herzustellen – eine Erfindung, die oft als wichtigste des 20. Jahrhunderts bezeichnet wird. Denn sie ermöglichte bessere Ernten und damit einhergehend ein Bevölkerungswachstum, wie es ohne dieses Verfahren nicht denkbar gewesen wäre.

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